Fahrrad

Für Deutschlands erstes Radverkehrsgesetz mit Deutschem Fahrradpreis ausgezeichnet

Erst Essen, dann Trinken: In Essen wurde am 22. Februar 2018 unsere Initiative Volksentscheid Fahrrad mit dem Deutsche Fahrradpreis ausgezeichnet. Aus der Laudatio des Leiters der Grundsatzabteilung des Bundesverkehrsministeriums: Berlin erlebt einen Aufbruch, wo in Sachen Radverkehrsförderung seit Jahren Stagnation dominiert. Hervorzuheben ist das langanhaltende und konsequente Engagement und deren kreative Herangehensweise. Beachtliche ehrenamtliche Kräfte wurden mobilisiert. Das Leuchtturmprojekt hat Vorbildfunktion für weitere Städte im In- und Ausland; es hat die Wichtigkeit und Bedeutung des Radverkehrs in die Medien und auf die Straße gebracht. So hat die Initiative politisch und kommunikativ die Verkehrswende in Berlin angestoßen.

"Cycling Unites"-Critical-Mass-Tour: Gemeinsam für Respekt und Toleranz: Wir erobern uns die Straßen zurück!

Am Sonntag, 22. März um 17 Uhr starten mehrere Tandems mit je einem Imam und Rabbiner, gefolgt von Hunderten von Radfahrerinnen und Radfahrern, die „Cycling Unites Critical Mass“-Tour am Brandenburger Tor. Auch Juden, Muslime und Radfahrer wollen angstfrei in unserer Stadt leben – dafür radeln sie gemeinsam zum Abschluss der BERLN BICYCLE WEEK vom Brandenburger Tor an jüdischen und muslimischen Einrichtungen vorbei zur Tempelhofer Freiheit.

Der Frühling, das Rad und die Branche. Fahrrad in Zahlen

Zum heutigen Start der BERLIN BICYCLE WEEK stellt die Initiative Clevere Städte einige Fakten inkl. Quellen und Links online. Sie unterstreichen die Bedeutung des Rades in beschäftigungs-, sozial- und innovationspolitischer Perspektive. Zum Beispiel beschäftigt die Fahrradindustrie bezogen auf die Fahrleistung 70% mehr Mitarbeiter als die Automobilindustrie.

Autofahrer 20 mal mehr Flächen als Radfahrer: Flächen-Gerechtigkeits-Report online

Der Flächenkonflikt geht weiter: Wir haben nachgemessen, nämlich 200 Berliner Straßen, mit Studierenden der Berliner Best-Sabel-Hochschule. Das Ergebnis: 20 mal mehr Verkehrsflächen sind für Autofahrer (58%) ggü. Radfahrern (3%) reserviert! Wären wir noch in den 80er Jahren, würde das ja zu den autogerechten Städten passen, aber heute ist Radfahrern in und Autofahren out. Um 50% hat das Radfahren in Berlin zugenommen, in der gleichen Zeit ist der Autoverkehrsanteil um 16% gesunken: Nur noch jeder dritte Weg wird mit dem Pkw zurückgelegt, in keinem Berliner Stadtteil sind Autofahrer noch in der Mehrheit. Dagegen werden inzwischen 15% aller Wege mit dem Rad zurückgelegt, Tendenz exponentiell steigend!